News

Mit Ihren Augen gesehen – Danke!

Mit Ihren Augen gesehen – Danke!

Manchmal setze ich mich abends hin, wenn der letzte Gast gegangen ist, und lese, was Sie über uns schreiben. Und ehrlich gesagt: Jedes Mal berührt es mich aufs Neue. Denn was Sie in Ihren Worten festhalten, ist genau das, wofür ich jeden Tag in der Küche stehe.

Am häufigsten fällt ein Wort: selbstgemacht. Nehmen Sie unseren Ketchup. Klingt banal? Ist es nicht. Bei uns kommt kein Ketchup aus der Plastikflasche auf den Teller – wir machen unsere eigene Interpretation. Aus echten Tomaten, mit der Zeit und der Würze, die es braucht, bis er genau so schmeckt, wie er soll: rund, ehrlich, ein bisschen anders als gewohnt. Und mehr als einer von Ihnen hat genau das bemerkt – dass sogar der Ketchup und die Mayo hier selbst entstehen.

So ist es mit fast allem bei uns. Vom Brötchen über die Saucen bis zur Mayo ist fast alles Handarbeit. Diese Arbeit sieht man dem Teller nicht immer an – aber offenbar schmeckt man sie. Und dass Sie sich die Mühe machen, das aufzuschreiben, bedeutet mir viel.

Besonders freue ich mich über einen Satz, der immer wieder auftaucht: „Wir wollten eigentlich nur schnell irgendwo essen – und wurden total überrascht.“ Genau das ist mein Anspruch. Kein Fastfood, das man nach zwei Minuten vergisst, sondern ein kleines Erlebnis. Gerichte mit etwas mehr Gedanken dahinter, in einem Diner, das ein bisschen nach den wilden 50ern und nach Rock’n’Roll klingt.

Manche von Ihnen kommen aus der Nachbarschaft und sind längst Stammgäste – seit Jahren, immer wieder. Andere waren auf der Durchreise, aus Köln, aus Düsseldorf, aus Städten, in denen es an guten Burgern wahrhaftig nicht mangelt. Dass gerade Sie hier positiv überrascht wurden, ist für mich das schönste Kompliment, das ein kleiner Laden in Herzberg bekommen kann.

Und dann sind da die vielen kleinen Sätze, die zeigen, dass Sie mehr sehen als nur das Essen: die Atmosphäre, die Musik, ein gutes Gespräch, ein entspannter Abend. Ein Gast schrieb sinngemäß, er habe sich in eine andere Zeit versetzt gefühlt. Schöner kann man es nicht sagen.

Ich möchte einfach mal Danke sagen. Danke, dass Sie sich die Zeit nehmen, ein paar Zeilen zu schreiben. Danke, dass Sie wiederkommen. Und danke, dass Sie meinen Laden mit Ihren Augen sehen – oft klarer und wärmer, als ich es selbst könnte.

Wir sind und bleiben ein kleiner, familiengeführter American Diner. Vieles machen wir selbst, weil wir es so für richtig halten – und weil es uns Freude macht. Sogar den Ketchup. Solange Ihnen das schmeckt, mache ich weiter.

Die Tür steht offen. Bis bald im Collard’s.

Herzlich,
Olaf
Collard’s Diner & Coffee, Herzberg/Elster

Wenn Brandenburg zu Mississippi wird — wie man im Süden mit Hitze umgeht

Wenn Brandenburg zu Mississippi wird — wie man im Süden mit Hitze umgeht

Bei uns klettert das Thermometer Richtung 40 Grad. Im amerikanischen Süden ist das seit jeher Alltag — und die Leute dort haben gelernt, damit zu leben statt dagegen.
Diese Woche fühlt sich Herzberg an wie Louisiana im Hochsommer: über 35 Grad, am Wochenende sogar an die 40. Die Luft steht, jeder Handgriff wird zäh. Im amerikanischen Süden kennt man dieses Wetter nicht als Ausnahme, sondern als halbes Jahr — und genau deshalb lohnt der Blick dorthin.
Lange bevor es Klimaanlagen gab, hatte der Süden seine eigenen Tricks. Häuser mit hohen Decken und breiten Veranden, auf denen man die Abendkühle abwartete. Fensterläden gegen die Mittagssonne. Und vor allem: ein anderer Rhythmus. Man hetzte nicht durch die heißeste Tageszeit, man machte langsam. „Slow down“ war keine Floskel, sondern Überlebensstrategie.
Beim Essen dasselbe. In der Hitze gab es nichts Schweres — dafür eisgekühlten Sweet Tea, literweise, das Südstaaten-Getränk schlechthin. Wassermelone. Limonade mit echter Zitrone. Sachen, die kühlen und erfrischen, statt zu beschweren. Erst wenn die Sonne tiefer stand, kam das Deftige auf den Tisch.
Das nehmen wir uns zu Herzen. An solchen Tagen muss es nicht der schwerste Teller sein — manchmal ist es der eiskalte Milkshake, das kühle Getränk im Schatten, die kurze Pause aus der Hitze. Genau dafür ist so ein Diner auch da: reinkommen, einen Moment langsamer machen.
Also, bei diesen Temperaturen: Trinkt genug, sucht euch den Schatten — und wenn euch nach einer kühlen Pause und einem kalten Milkshake ist, wisst ihr, wo wir sind.

Chicken Wings- eine kleine amerikanische Geschichte

Die Geschichte der Chicken Wings in den USA – und warum bei Collard's Diner in Herzberg bald eine eigene Variante kommt.
Chicken Wings gehören heute zu Amerika wie der Diner selbst. Dabei waren sie lange das Stück vom Huhn, das kaum jemand wollte – zu klein, zu wenig Fleisch, oft im Topf für die Brühe gelandet. Dass sie zum eigenen Gericht wurden, ist eine ziemlich junge Geschichte.
 
Den Wendepunkt setzte eine Bar im Nordosten der USA. Aus einer Resteportion wurde über Nacht eine Idee, aus der Idee ein fester Posten auf der Karte. Was als Notlösung begann, wurde zum Klassiker – erst in der Nachbarschaft, dann im ganzen Land. Wings waren plötzlich kein Abfallstück mehr, sondern das, weshalb man abends losging.
 
Was Wings bis heute ausmacht, ist nicht Schnickschnack, sondern Handarbeit: knusprig gebraten, ehrlich gewürzt, zum Teilen gedacht. Essen, das man mit den Fingern isst und bei dem niemand auf Etikette achtet. Genau diese unkomplizierte Art passt zu dem, was wir hier machen.
 
Und deshalb verraten wir an dieser Stelle schon mal so viel: Bei uns im Collard's tut sich was bei den Wings. Wir arbeiten an unserer eigenen Variante – wie genau, behalten wir noch für uns. Nur so viel: Es lohnt sich, demnächst mal vorbeizuschauen.
 
Bis bald im Collard's.
 

Rock’n’Roll und Milchshakes — 50er-Jahre-Lebensgefühl auf dem Teller

Entdecke die 50er-Jahre im Collard’s Diner & Coffee in Herzberg/Elster — Rock’n’Roll, Milkshakes und hausgemachte Burger erwartet dich

Willkommen im Collard’s Diner & Coffee, der Mekka für alle Foodlover zwischen Berlin und Leipzig! Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, dir ein Stück Amerika in Brandenburg zu servieren. Unsere Leidenschaft? Hausgemachte Burger, saftiges Soul Food und selbst gebackene Buns — das perfekte Rezept für ein unvergessliches Geschmackserlebnis!

Stell dir vor, du setzt dich und bestellst einen leckeren Milkshake. Während du den ersten Schluck nimmst, spürst du bereits, wie die Zeit zurückläuft in die unbeschwerten 50er-Jahre. Die Musik von Elvis Presley und Chuck Berry erfüllt das Diner, während wir uns hinter der Theke abrackern, um dir den besten Burger deines Lebens zu zaubern.

Unser Geheimnis? Wir verwenden nur frische, hochwertige Zutaten — genau wie in den guten alten Tagen. Unsere Buns backen wir selbst und unsere Burgersaucen rühren wir persönlich an. Das Ergebnis? Ein Geschmackserlebnis der Extraklasse, das deine Sinne auf eine Zeitreise schickt.

Aber das Collard’s Diner ist mehr als nur ein Ort zum Essen. Es ist ein Lebensgefühl. Hier trifft man sich, um neue Freunde zu finden und alte wiederzusehen. Unser Diner ist Treffpunkt für Reisende, Locals und sogar die Soldaten der Bundeswehr Holzdorf. Wir sind stolz darauf, ein Stück Amerika in Brandenburg zu sein.

Also, wenn du das nächste Mal auf deinem Weg zwischen Berlin und Leipzig bist, schwinge bei uns vorbei und lass dich von unserem Rock’n’Roll und Milchshakes verzaubern. Wir versprechen dir: Du wirst das 50er-Jahre-Lebensgefühl auf dem Teller genießen wie nie zuvor!

 

Danke Annika!- Wenn Reiseblogger den Weg nach Herzberg finden

Das amerikanische Diner in Herzberg – Collard’s Diner & Coffee – hatte kürzlich ganz besonderen Besuch. Annika von annikaner-unterwegs.de fand den Weg zu uns nach Herzberg/Elster und was als normaler Besuch geplant war, wurde zu einem unvergesslichen Abend.

Zum Reisen gehört eben auch das Essen – und Reisende wie Annika freuen sich besonders solche Kleinode auf ihren Touren zu entdecken. Orte abseits der großen Touristenströme, wo echte Leidenschaft auf den Teller kommt.

Letztendlich saßen wir dann doch drei Stunden zusammen – und die Zeit flog einfach so vorbei. Annika teilte ihre Reiseerlebnisse aus aller Welt, ich erzählte von meiner Leidenschaft fürs Kochen, von hausgemachten Burgern, selbst gebackenen Buns und den Saucen die bei uns jeder kennt. Zwei Menschen, zwei Welten – und doch eine gemeinsame Sprache: die Liebe zu echten Erlebnissen und echtem Essen.

Wer Annika kennt, weiß: Sie reist durch Deutschland und teilt ehrliche Geschichten über echte Orte. Kein Hochglanz, keine Werbung – einfach authentisch. Genau das schätzen wir bei Collard’s auch. Fastfood sucht man bei uns vergebens, dafür gibt es Soul Food mit Herz und Rock’n’Roll auf den Tellern.

Ihr Artikel über uns trägt den Titel „Soulfood statt Fastfood“ – das trifft es auf den Punkt. Schaut gerne auf annikaner-unterwegs.de vorbei und lest ihren Bericht selbst.

Danke Annika – für den unvergesslichen Abend, die Geschichten und dafür dass du Collard’s Diner in Herzberg/Elster auf deine Reisekarte gesetzt hast. Du bist jederzeit wieder herzlich willkommen! 🎸