Die Geschichte der Chicken Wings in den USA – und warum bei Collard's Diner in Herzberg bald eine eigene Variante kommt.
Chicken Wings gehören heute zu Amerika wie der Diner selbst. Dabei waren sie lange das Stück vom Huhn, das kaum jemand wollte – zu klein, zu wenig Fleisch, oft im Topf für die Brühe gelandet. Dass sie zum eigenen Gericht wurden, ist eine ziemlich junge Geschichte.
Den Wendepunkt setzte eine Bar im Nordosten der USA. Aus einer Resteportion wurde über Nacht eine Idee, aus der Idee ein fester Posten auf der Karte. Was als Notlösung begann, wurde zum Klassiker – erst in der Nachbarschaft, dann im ganzen Land. Wings waren plötzlich kein Abfallstück mehr, sondern das, weshalb man abends losging.
Was Wings bis heute ausmacht, ist nicht Schnickschnack, sondern Handarbeit: knusprig gebraten, ehrlich gewürzt, zum Teilen gedacht. Essen, das man mit den Fingern isst und bei dem niemand auf Etikette achtet. Genau diese unkomplizierte Art passt zu dem, was wir hier machen.
Und deshalb verraten wir an dieser Stelle schon mal so viel: Bei uns im Collard's tut sich was bei den Wings. Wir arbeiten an unserer eigenen Variante – wie genau, behalten wir noch für uns. Nur so viel: Es lohnt sich, demnächst mal vorbeizuschauen.